21. Mai – 23. Juli 2017

Grace Weaver – Pedestrian

Grace Weavers Bilder sind eine Entdeckung. Figürliche Malerei, vollkommen heutig, anmutig, sexy, nachdenklich oder amüsiert. Bilder der Generation Z, die zwar global vernetzt und ›up-to-date‹ ist, sich zwischen Überschwang und Ermattung aber dennoch verloren fühlt. In ausladenden Straßenszenen und getragenen Innenräumen scheinen die jungen Protagonisten stets zu fragen: Wer sie sein könnten oder wollten?

 

Für »Pedestrian« hat Grace Weaver Zeichnungen und Skizzen zusammengestellt, die in zarten Anspielungen und präzisem auf-den-Punkt-Sein an Frank O’Haras »Notes on Second Avenue« denken lassen. Es sind Notate in der Verlaufsform, in denen situative Alltagsbeobachtung auf feinsinnige Selbstreflexion trifft: »everything in it either happened to me or I felt happening (saw, imagined)«.

 

 

Eröffnung
Sonntag, 21. Mai, 11 Uhr

 

Begrüßung
Wolfgang Riehle, Vorsitzender

 

Einführung
Christian Malycha, Künstlerischer Leiter

 

 

Grace Weaver: 1989 geboren in Vermont. 2009–2011 University of Vermont, Burlington. 2009 Newcastle University, Newcastle upon Tyne. 2011–2015 Virginia Commonwealth University, Richmond. 2012 Artist-in-residence, Chennai, Tamil Nadu. 2014 VCUARTS Dean’s Graduate Research Grant.

 

Ausgewählte Einzelausstellungen: 2018 Kunstverein Oldenburg. 2017 Kaikai Kiki, Tokyo. Koppe Astner, Glasgow. Pedestrian, Kunstverein Reutlingen. Super busy, Soy Capitán, Berlin. 2015 Skinny Latte, Soy Capitán, Berlin. Teenage Dream, Thierry Goldberg Gallery, New York. 2012 The Interior Landscape, DakshinaChitra, Chennai, Tamil Nadu. Emoticon, Burlington City Arts, Burlington. 2011 Thin-Skinned, Space Gallery, Burlington.

 

Ausgewählte Gruppenausstellungen: 2017 Marching to the Beat, Jessica Silverman Gallery, San Francisco. Florine Stettheimer – Collapsed Time Salon, Jeffrey Deitch / Armory Show, New York. 2016 No Man is an Island – The Satanic Verses, ARoS – Aarhus Kunstmuseum, Aarhus. Characters, V1 Gallery, Kopenhagen. Surface Tension, Simone Subal, New York. 2015 Southern Hospitality, University of Georgia. 2014 Mash-up, Page Bond Gallery, Richmond. 2013 Once They Were, Burlington City Arts, Burlington. Blind Date, VCU FAB Gallery, Richmond. 2012 Like, whatever, Burlington City Arts, Burlington.


21. Mai – 23. Juli 2017

Inga Danysz – Insufficient Funds

Inga Danysz ist Preisträgerin des »Columbus-Förderpreis für aktuelle Kunst 2016«, der in enger Zusammenarbeit mit der ADKV Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine vergeben und von einer Einzelausstellung in einem assoziierten und jährlich wechselnden Kunstverein begleitet wird.

 

Inga Danysz befasst sich mit Fragen nach der persönlichen Erinnerung und einem umfassenden Geschichtsverlust, sie fragt nach der eigenen Biografie inmitten untergegangener politischer Projekte oder Projektionen, nach den ungewissen Möglichkeiten von Kunst zwischen funktionalem Dekor und widerständiger Materialität sowie nach einer gegenwärtigen Bildlichkeit, die sich beständig zwischen der Auflösung und körperlichen Behauptung von Form hält.Dies gelingt ihr in emblematischen Bildobjekten, Plastiken und Installationen, in denen sie ebenso präzis wie sensibel mit sozialen und institutionellen Räumen umgeht.

 

 

Eröffnung
Sonntag, 21. Mai, 11 Uhr

 

Begrüßung
Wolfgang Riehle, Vorsitzender

 

Einführung
Christian Malycha, Künstlerischer Leiter

 

 

Inga Danysz: 1990 geboren in Warschau. 2010–2015 Städelschule (Klasse Willem de Rooij), Frankfurt am Main. 2012 Artist-in-residence, Forum Da Maia, Porto. 2014 Cooper Union, New York. 2015–2017 Residenzstipendium, De Ateliers, Amsterdam. 2017 Artist-in-residence, Skaftfell Center for Visual Art, Island.

 

Ausgewählte Einzelausstellungen: 2017: Insufficient Funds, Kunstverein Reutlingen. 2015: Alone again or, Schmidt & Handrup, Köln. 2014: Inarguable Realities, AMO Studios, New York. 2012: R.I.P. (2012), CPH:DOX, Copenhagen.

 

Ausgewählte Gruppenausstellungen: 2017: Deep State, De Ateliers, Amsterdam. Rootless Rocks and Drifting Stones, Superdeals, Brüssel. 2016: Slow Works, Sydney, Sydney. 2015: Flawless, Husslehof, Frankfurt am Main. New Suprematism, PPC, Frankfurt am Main. Parked like serious Oysters, Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main. Übermorgenkünstler, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden. Transition, FiebachMinninger, Köln. 2014: Lowlife Extravaganza, 7 East 7th Street, New York. 2013: Freak Out, Greene Naftali Gallery, New York. 2012: Hamlet, Portikus, Frankfurt am Main. 1st Tibilisi Triennal, Tiflis. Baby, I lost my Handshoes …, Forum da Maia, Porto. 2011: Lost Dog, Soho Factory, Warschau. Superposition, Beige Cube, Frankfurt am Main.