Archiv der Kategorie: Rückblick 2015

André Butzer

ab_plakatSeit Mitte der 1990er Jahre, also seit 20 Jahren zählt André Butzer zu den herausragenden und auch international einflussreichen Malern in Deutschland. Ausgehend von einer expressiven Figuration zwischen Cartoon und Hochkultur im Frühwerk löschte er in den vergangenen Jahren nach und nach jede vordergründige Motivik oder Körperlichkeit in seiner Malerei aus.

 

Seit 2010 schließlich bewegt er sich auf eine absolute, wenngleich zutiefst existenziale Abstraktion zu. Denn nicht allein das Bild in seiner formalen Verfassung steht im Blickpunkt, sondern immer auch sein Verhältnis zu unserem Dasein, unserer menschlichen Existenz.

 

Nach großen Einzelausstellungen in der Kunsthalle Nürnberg, der Kestnergesellschaft Hannover oder dem Kunsthaus Graz ist es eine besondere Freude, nach über 10 Jahren André Butzers jüngstes Schaffen in seiner Heimat Baden-Württemberg vorzustellen. Die Ausstellung umfasst eigens für Reutlingen entstandene, kleinformatige Gemälde aus den Jahren 2014–15 und ermöglicht einen intimen und besonders konzentrierten Einblick in sein bildnerisches Denken.

 

Die Ausstellung wird großzügig gefördert aus Mitteln des Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg sowie durch die Marli Hoppe-Ritter Stiftung, in ihrem Laufe erscheinen ein Ausstellungskatalog und ein Künstlerbuch.

 

 

Zur Eröffnung der Ausstellung
am Sonntag, 13. Dezember 2015, 11 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde
herzlich ein!

 

Begrüßung
Wolfgang Riehle, Vorsitzender

 

Einführung
Christian Malycha, Künstlerischer Leiter

 

André Butzer
1973 geboren in Stuttgart. Seit 1997 zahlreiche institutionelle Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Werke in privaten und öffentlichen Sammlungen, u.a.:
Cubitt, London. Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main. Hamburger Kunsthalle, Hamburg. Hospitalhof, Stuttgart. Kestnergesellschaft, Hannover. Kunsthalle Nürnberg, Nürnberg. Kunsthalle, Baden-Baden. Kunsthalle, Düsseldorf. Kunsthalle, Emden. Kunsthistorisches Museum, Wien. Künstlerhaus Halle für Kunst & Medien, Graz. Kunstmuseum, Stuttgart. Kunstverein Heilbronn, Heilbronn. Kunstverein Reutlingen. Kunstverein Ulm. KW Kunstwerke, Berlin. Musée d’Art Contemporain, Nîmes. Museo Nacional, Mexico City. Museu de Arte, São Paulo. Museum am Ostwall, Dortmund. Museum der Moderne, Salzburg. Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt. Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien. MoCA Museum of Contemporary Art, Los Angeles. Neue Galerie, Gladbeck. Oldenburger Kunstverein, Oldenburg. Staatsgalerie, Stuttgart. Stiftung zur Förderung zeitgenössischer Kunst, Weidingen. Weserburg Museum für moderne Kunst, Bremen. ZKM – Museum für Neue Kunst, Karlsruhe.

 

 

Wo ist hier? #2: Raum und Gegenwart

wih_poster_neuAxel Anklam
Florian Baudrexel
Eva Berendes
Alexandra Bircken
Henning Bohl
Madeleine Boschan
Paula Doepfner
Thomas Helbig
Thomas Kiesewetter
Karsten Konrad
Manfred Pernice
Katinka Pilscheur
Anahita Razmi
Gitte Schäfer
Thomas Scheibitz
Katja Strunz
Mirjam Thomann
Mirko Tschauner

 

 

Zur Eröffnung der Ausstellung
am Sonntag, 20. September,  11 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein!

 

 

Im Herbst 2014 haben wir den Kunstverein Reutlingen mit der programmatischen Frage nach der Gegenwart – »Wo ist hier?« – neu positioniert, um in den kommenden Jahren beantworten zu können, ob uns Malerei, Plastik, Skulptur oder Installation im digitalen 21. Jahrhundert noch einen Zugang zur Welt ermöglichen oder sogar Welterklärungen liefern.
Begonnen wurde das Programm mit einer umfangreichen Gruppenausstellung zur Malerei im Herbst 2014, in diesem Jahr wird es fortgesetzt mit einer Ausstellung zu »Raum und Gegenwart«.

 

»Wo ist hier? #2« soll einen vielfältigen Überblick über die jüngsten künstlerischen Entwicklungen und Strömungen in den raumbezogenen Künsten geben und zugleich eine erste kritische Auswahl der herausragenden Positionen, Werke und Persönlichkeiten nach 2000 treffen.
Es soll eine Ausstellung werden, die von den Grenzen her gedacht ist, von dort, wo ein Werk gerade noch Bildhauerei ist oder eben gerade erst.
Eine Ausstellung, die konfrontativ angelegt ist und äußerst konträre Ausgangssituationen, Stile und Haltungen offen gegeneinander – und damit doch zueinander – führt.

 

Denn wenn man die Antwort auf die Frage nach der Gegenwart zuletzt wohl nur für sich persönlich finden kann – Gegenwart als das eigene Dasein zwischen Herkunft und Zukunft –, ist es genau dies, worin die Herausforderung für Künstlerinnen, Künstler, Betrachter und uns Institutionen der Vermittlung besteht. Ganz wie der französische Philosoph Louis Althusser schon 1977 in »Machiavellis Einsamkeit« fragte: Wie gelingt es, das Neue in der völligen Abwesenheit seiner Bedingungen zu denken?

 

 

Top 15

Mit der diesjährigen Sommerausstellung der Meisterschülerinnen und Meisterschüler der Karlsruher Akademie geht der Kunstverein eine weitere überregionale Kooperation ein, die Grund zur Frage gibt: Auf welcher Grundlage wir eigentlich urteilen, wenn es um eine Tätigkeit wie die künstlerische geht?

 

 

Die Ausstellung zeigt mit Blick auf die Zukunft, was kommen könnte, wenn junge Menschen zur eigenen, künstlerischen Stimme finden – in aller Bescheidenheit, zugleich aber schon mit allen individuellen Möglichkeiten. Und sie bietet zugleich die Möglichkeit, unser Sehen und Urteilen ohne verbürgtes Vorwissen zu überprüfen und von neuem einzuüben.

 

 

Denn kommt es zur Kunst unserer Zeit, sind wir alle ›Anfänger‹!

 

 

Mit: Lisa Ballmann, Mathis Bauer, Frederik Baur, Samantha Bohatsch, Tim Bohlender, Rahel Flink, Arthur Gepting, Hannah Gottschalk, Olga Jakob, Benjamin Köder, Mimi Kunz, Nino Maaskola, Maximilian Martinez, Toni Mehlin, Manuel Mohr, Michael Neugebauer, Ulrich Okujeni, Felix Rombach, Kristof Rüter, Sarah Schlenker, Pola Sperber, Philipp Strobel, Anand Stadtländer, Tine Voecks, Johanna Wagner, Pablo Walser, Umut Yasat, Tobias Zilly

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch Wednesday, 9.30 Uhr a.m.

mitwedImmer mittwochs!
Immer 9.30 Uhr!

Immer im Kunstverein!

 

13. Mai
Ricarda Wolf zu: Axel Anklam
Thomas Müller zu: Florian Baudrexel

 

20. Mai
Laura di Carlo zu: Eva Berendes
Anita Lavorano zu: Alexandra Bircken

 

3. Juni
Linda Rasch zu: Henning Bohl
Alexandra Mühlnikel zu: Madeleine Boschan

 

10. Juni
Cristina Russo zu: Nina Canell
Julia Gölz zu: Katja Strunz

 

17. Juni
Vanessa Braun zu: Paula Doepfner
Ira Weirauch zu: Thomas Helbig

 

24. Juni
Lia Jiu zu: Thomas Kiesewetter
Sabrina Ali zu: Karsten Konrad
Tanja Maurer Perica zu: Thomas Scheibitz

 

1. Juli
Jessica Singh zu: Manfred Pernice
Jennifer Adami zu: Katinka Pilscheur

 

8. Juli
Elisabeth Weiss zu: Gitte Schäfer
Karim Stonjek zu: Thea Djordjadze

 

15. Juli
Natalie Savas zu: Mirjam Thomann
Christina Würtenberger zu: Mirko Tschauner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weltenwechsel

 

Anlässlich des 25. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung präsentieren das Kunstmuseum Spendhaus und der Kunstverein Reutlingen ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. Ausgewählte Werke aus der Sammlung des Reutlinger Unternehmers Siegfried Seiz werden mit aktuellen Arbeiten aus den Ateliers der in der Sammlung vertretenen Künstler verwoben. Die Ausstellung macht den persönlichen Blick des Sammlers Seiz kenntlich und offenbart den besonderen, auf gegenseitigem Vertrauen beruhenden Charakter der im Dialog aufgebauten Sammlung. Durch Einbeziehung aktueller Werke dokumentiert die Ausstellung die persönlichen Lebenswege der Künstler und macht charakteristische Entwicklungen – teils durch den gesellschaftspolitischen Wandel motiviert, teils künstlerisch bedingt – sichtbar.

 

 

Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus und steht als Beitrag zum 25. Jubiläum der Wiedervereinigung unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidenten der Bundesländer Brandenburg und Baden-Württemberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heimspiel

Alle zwei Jahre zeigen die Städtische Galerie Reutlingen und der Kunstverein Reutlingen gemeinsam die große Regionalausstellung »Kunst Reutlingen«. Seit mehr als 60 Jahren ist dieses ›Heimspiel‹ für beide Institutionen ein wichtiger Brückenschlag zu den vor Ort arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern, mit dem das ebenso lebendige wie vielfältige künstlerische Potential der Region gebündelt und in angemessener Form überregional sichtbar gemacht wird. Erstmals vereint die Ausstellung 2015 generationsübergreifend ›alte‹ und neue Medien oder Gattungen, also: Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Bildhauerei mit Fotografie, prozessualen Arbeiten sowie raumbezogenen, situativen Installationen.

 

Mit: Javiera Oliva Advis Jiménez, Uta Albeck, Petra Blum-Jelinek, Annika Bolsinger, Eva Borsdorf, Jan Démoulin, Anita Dieter, Susanne Dohm-Sauter, Ralf Ehmann, Mario Eiberger, Henning Eichinger, Wolfgang Flad, Hilde Franz, Ulrike Franz, Ulla Frenger, Gudrun von Funck, Renate Gaisser, Susanne Gayler, Christine Glesner, Jochen Görlach, Rainer Guschlbauer, Eckart Hahn, Birgit Hartstein, Gabriele Hasler, Sybille Hauck, Eckart Heber, Gudrun Heller-Hoffmann, Hermann Helmers, Volker Illi, Susanne Immer, Friederike Just, Günther Kälberer, Yvonne Kendall, Anne-Christine Klarmann, Ulrich Koch, Roswitha Maria Konrad, Regine Krupp-Mez, Steffen Lawall, Margarete List, Sigrid Lokowandt, Nikolaos Mainaris, Anna Mansen, Christine Mayer, Helga Mayer, Susanne Michel, Simone Möck, Heidi Moritz-Häntsche, Xenia Muscat, Tanja Niederfeld, Wolfgang Rätz, Esther Rollbühler, Sabine Ruf, Konrad Schlipf, Martin G. Schmid, Solveig Schneider, Peter Schulze, Carsten Springer, Matthias Stephan, Gabriele Straub, Karl Striebel, Mehlika Tanriverdi, Werner Trotter, Jutta Maria Vollmer, Lisa Voß, Maria Waltner, Wolfgang Weiler, Markus Wilke, Edeltraud Willjung, Jenny Winter-Stojanovic, Barbara Wünsche-Kehle, Izumi Yanagiya, Kirsten Zech-Burkersroda