Archiv der Kategorie: Rückblick 2013

herman de vries – the undifined – everywhere

 

herman de vries’ (* 1931) künstlerisches Schaffen wurzelt in der ZERO-Bewegung der 1950er und 1960er Jahre.

 

Er arbeitet vorwiegend mit der Natur. Zufall, Chance und Veränderung, Prozess und Wirklichkeit sind wichtige Themen in seinem umfangreichen Werk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaltes Licht

 

 

Gemeinhin assoziieren wir mit Licht Wärme, Helligkeit und ein angenehmes Gefühl. Mit Schwarzlicht erstrahlen zwar bestimmte Materialien, doch eine Ausleuchtung des Raumes findet nicht statt. Genau mit diesem Aspekt spielt die Ausstellung KALTES LICHT. Durch Schwarzlicht können wir Dinge sehen, die bei normaler Beleuchtung unsichtbar bleiben: in einem blauvioletten Lichtschein lässt es Flächen und Objekte aus der Dunkelheit hervortreten.

 

Die Ursache für dieses Phänomen ist elektromagnetische Strahlung, die eigentlich für das menschliche Auge nicht sichtbar ist und nur durch Ihre Reflexion von bestimmten Gegenständen und Materialien wahrgenommen werden kann. Mit: Christian Aberle, Christa Fülbier, Tanja Goetzmann, Max Kosoric und Judith Röder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geboren 1953 – 60 Jahre Kunstverein Reutlingen

 

 

Anlässlich seines 60. Jubiläums präsentiert der Kunstverein Reutlingen die Ausstellung „Geboren 1953 – 60 Jahre Kunstverein Reutlingen“ mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern des Jahrgangs 1953, also jenen, die im Jahr der Neugründung des Kunstvereins Reutlingen geboren wurden. In der Jubiläumsausstellung wird der Fokus auf das breite Spektrum künstlerischer Arbeiten der vergangenen fünf Jahre gelegt.

 

Die Vielfalt der vertretenen Positionen findet in der Auseinandersetzung mit ganz unterschiedlichen Betätigungsfeldern, Themen, Gattungen und Genres statt und erlaubt einen konzentrierten Blick auf das aktuelle Schaffen der 1953 geborenen Künstlergeneration: Ein besonderes Stück Kunstgeschichte, das durchaus Parallelen zur 60jährigen Geschichte des Kunstvereins Reutlingen zieht und sie zugleich fortschreibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Peter Dreher

 

 

Seit fast 40 Jahren malt der 1932 in Mannheim geborene und im Schwarzwald lebende Maler Peter Dreher immer wieder ein Wasserglas: Am selben Ort, in gleicher Größe, fast immer zur gleichen Zeit und bei ähnlichen Lichtverhältnissen. Und dennoch ist kein Bild der Werkserie „Tag um Tag guter Tag“ exakt so wie das andere, jedes ist eigen und individuell.

 

Auch nach über 5.000 Gläsern entdeckt er jedes Mal aufs Neue „Stellen, die ich vorher nicht wahrgenommen habe“, sagt der ehemaligen Professor der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Wie eine Art Mantra wiederholt Peter Dreher seine Beschäftigung mit dem einen Glas, fast Tag für Tag. Das Motiv steht im Mittelpunkt der Ausstellung.