Vorschau


12. Februar – 1. Mai 2017

Adam Saks – Inhaling Darkness, Exhaling Galaxies

as»Das Geeinte zu entzweien, das Entzweite zu einigen, ist das Leben der Natur. Die ewige Systole und Diastole, das Ein- und Ausatmen der Welt, in der wir leben, weben und sind.«

Johann Wolfgang von Goethe, »Zur Farbenlehre«

 

 

Adam Saks ist Maler, Zeichner, Aquarellist, Holzschneider, Radierer … kurz ein großer Bilderfinder und dazu einer der herausragenden Protagonisten einer neuen Künstlergeneration in Skandinavien.

Auf seinen Bildern erscheinen Figuren, Pflanzen, Symbole oder Schrift, um sich im nächsten Augenblick wieder in ungestalte Farbe oder ungebundene Flächenornamente aufzulösen – ganz so, wie es auch in der Natur Werden und Vergehen gibt. Gegenüber der Vanitas des menschlichen Daseins oder einem barocken Memento mori zeigt uns Adam Saks allerdings eine ermutigende Bekräftigung des Lebens. Seine Bilder befinden sich in fortwährender Veränderung, bündeln und entfalten einen immensen Strudel von Eindrücken, Erinnerungen, Gedanken, Emotionen und Stimmungen. Ein Leben in der Farbe, das sich bisweilen verliert und an anderem Ort von neuem gewinnt.

Und gerade dieses beständige »Ein- und Ausatmen der Welt« offenbart den lebendigen Pulsschlag der Malerei von Adam Saks.

 

 

Eröffnung
Sonntag, 12. Februar, 11 Uhr

 

Begrüßung
Wolfgang Riehle, Vorsitzender

 

Einführung
Christian Malycha, Künstlerischer Leiter

 

 

Adam Saks
1974 geboren in Kopenhagen. 1993–1999 Königlich-Dänische Kunstakademie, Kopenhagen. 1996–1997 Hochschule der Künste, Berlin. 2003 Silkeborg Kunstmuseum Artist Arward. 2009 Niels Wessel Bagges Kunstfond. 2014 Kjell Nupen Memorial Grant.

 

Institutionelle Einzelausstellung und Werke in öffentlichen Sammlungen (Auswahl)
ARoS – Aarhus Kunstmuseum, Aarhus. Center for Contemporary Art, Aarhus. Espoo Museum of Modern Art, Espoo. Kiasma – Museum of Contemporary Art, Helsinki. Kunsten Museum of Modern Art, Aalborg. Kunsthal Nord, Aarlborg. Kunstverein Reutlingen. LAC – Lieu d´Art Contemporain, Sigean. Malmö Konstmuseum, Malmö. Nordiska Akvarellmuseet, Skärhamn. Pori Art Museum, Eteläranta. Sønderjyllands Kunstmuseum, Tønder. Städtische Galerie Offenburg. Statens Kunstfond, Kopenhagen. Statens Museum for Kunst, Kopenhagen. Zabludowicz Collection, London.


12. Februar – 1. Mai 2017

Axel Anklam – Schneeland

»Wichtig für meine Arbeit ist, dass es immer einen Anfangsimpuls gibt, zum Beispiel ein Gefühl, eine Landschaft oder die Musik. Aber die Formen entwickeln, während ich an ihnen arbeite, eine Eigendynamik. Und um eine Skulptur oder Plastik zu erfassen, muss man den Raum erleben, in dem sie steht. So versuche ich, alles, was wir täglich empfinden und fühlen, in seiner Gesamtheit zusammenzufügen und an einem Ort konzentriert in die Welt zu bringen.«

Axel Anklam

 

 

Axel Anklam ist ein Bildhauer des Lichts.

Bei all ihrer dinglichen Materialität – sei dies Edelstahl, Epoxid oder Glas – schafft er reine Lichtplastiken. Das Licht fällt nicht nur auf sie, vielmehr entströmt es ihnen und strahlt weit in den Umraum. Anmutig transparent ragen seine Plastiken in den Raum, mit gleißenden Reflexen scheinen seine goldenen Reliefe auf der Wand zu schweben. Den flüchtigen Wandel des Lichts entrückt Anklam der gegebenen Architektur und öffnet unserer Betrachtung ungesehene Räume. Unsere wechselhaften Empfindungen nehmen sie in sich auf und leiten diese sogleich auf uns zurück. Eine außergewöhnliche Erfahrung.

Denn so wie sich zwischen ihnen ungreifbare, zugleich aber klar gefasste Orte auftun, so klären sich auch unser Blick und Stand – im Raum und in der Welt.

 

Im März wird Axel Anklam von der Akademie der Künste im Auftrag des Landes Berlin der »Kunstpreis Berlin 2017: Bildende Kunst« verliehen.
Die Ausstellung wird großzügig gefördert durch die ART-regio Kunstförderung.

 

 

Eröffnung
Sonntag, 12. Februar, 11 Uhr

 

Begrüßung
Wolfgang Riehle, Vorsitzender

 

Einführung
Christian Malycha

 

 

Axel Anklam
1971 geboren in Wriezen. 1987–1990 Ausbildung als Kunstschmied, 1993 Ernennung zum Kunstschmiedemeister. 1996–1998 Restaurator, Schloss Sanssouci / Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Potsdam. 1997 Restaurator, European Centre for the Skills of Architectural Heritage Conservation, Venedig. 1998 HfKD Burg Giebichenstein Halle (Saale), 2002–2006 Universität der Künste, Berlin. 2010 Gastprofessor, Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart.

 

Institutionelle Einzelausstellung und Werke in öffentlichen Sammlungen (Auswahl)
Angermuseum Erfurt. Deutsche Werkstätten, Dresden. Ernst-Rietschel-Museum, Pulsnitz. Galerie der Stadt Eschborn. Herrenhaus Edenkoben. Japanisch-Deutsches Zentrum, Berlin. Kleine Orangerie / Schloss Charlottenburg, Berlin. Kunstsammlung Jena. Kunstsammlung Neubrandenburg. Kunstverein Gütersloh. Kunstverein Reutlingen. Kunstverein Wilhelmshöhe, Ettlingen. Museum Altranft, Bad Freienwalde. Neues Museum, Weimar. Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland. Städtische Galerie, Offenburg.


21. Mai – 23. Juli 2017

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